Schwarze Kunst in Mecklenburg.


Buchdruck als erste Medien-Revolution?

Geplante Laufzeit: bis 6. Juni 2021

Plakat zur Sonderausstellung

Im Zentrum stehen analoge Buchdruckverfahren, wie sie in Rostock bereits 1476 zur Anwendung kamen.
Zweifellos hatte die Kunst des Buchdrucks mit beweglichen Lettern enorme gesellschaftliche Auswirkungen.
Aber löste dieser Fortschritt wirklich eine „Medienrevolution“ aus? – Fachbibliothekar Bernd Schattinger nimmt sein Publikum bei der
Beantwortung dieser Frage mit auf den faszinierenden Weg von den frühen Wiegendrucken (Inkunabeln) bis zu den Vorläuferinnen der heutigen Zeitung. Eindrucksvoll präsentiert werden dabei gut 50 seltene Drucke aus Rostock, Bützow, Güstrow, Neubrandenburg, Parchim, Ratzeburg, Wismar und Schwerin.
Höhepunkt der Ausstellung ist eine historische Drucker-Presse von Hans Hilmar-Koch, auf der für das Publikum „Neueste“ Nachrichten
gedruckt werden: schwarz auf weiß.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Stiftung Mecklenburg mit dem Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus und der MECKLENBURGICA, Gesellschaft zu Förderung der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern e.V., unterstützt durch Hans-Hilmar Koch (Galerie Blickwinkel Schwerin).


 

Diese Sonderausstellung ist auch im Internet unter www.landesmuseummecklenburg.de/schwarze-kunst zu finden.
Sie spannt den Bogen von den spätmittelalterlichen Wiegendrucken der Rostocker Michaelisbrüder bis hin zu den Vorläuferinnen der heutigen Zeitungen bzw. Nachrichtenportale.
In 13 digitalen „Räumen“ präsentiert der Kurator und Fachbibliothekar Dr. Bernd Schattinger herausragende Beispiele aus 500 Jahren Mediengeschichte.

Einen Beitrag von TV Schwerin zur Buchdruck-Ausstellung können Sie hier hören und sehen.