Schwarze Kunst in Mecklenburg.

Buchdruck als erste Medien-Revolution?

 

Geplante Laufzeit: 16. März bis 6. Juni 2021

Plakat zur Sonderausstellung

Im Zentrum stehen analoge Buchdruckverfahren, wie sie in Rostock bereits 1476 zur Anwendung kamen.
Zweifellos hatte die Kunst des Buchdrucks mit beweglichen Lettern enorme gesellschaftliche Auswirkungen.
Aber löste dieser Fortschritt wirklich eine „Medienrevolution“ aus? – Fachbibliothekar Bernd Schattinger nimmt sein Publikum bei der
Beantwortung dieser Frage mit auf den faszinierenden Weg von den frühen Wiegendrucken (Inkunabeln) bis zu den Vorläuferinnen der heutigen Zeitung. Eindrucksvoll präsentiert werden dabei gut 50 seltene Drucke aus Rostock, Bützow, Güstrow, Neubrandenburg, Parchim, Ratzeburg, Wismar und Schwerin.
Höhepunkt der Ausstellung ist eine historische Drucker-Presse von Hans Hilmar-Koch, auf der für das Publikum „Neueste“ Nachrichten
gedruckt werden: schwarz auf weiß.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit der Stiftung Mecklenburg mit dem Kulturforum Schleswig-Holstein-Haus und der MECKLENBURGICA, Gesellschaft zu Förderung der Landesbibliothek Mecklenburg-Vorpommern e.V., unterstützt durch Hans-Hilmar Koch (Galerie Blickwinkel Schwerin).

Aus Gründen der Pandemieprävention ist für den Besuch eine Voranmeldung unter

Tel. 0385-555527 oder per Mail an schleswig-holstein-haus@schwerin.de

sowie das Registrieren durch die luca-App vor Ort erforderlich.
Die Laufzeit der Ausstellung kann sich in Abhängigkeit von der aktuellen Pandemieentwicklung ändern.