Dauerausstellung im Schleswig-Holstein-Haus

Dauerausstellung im Schleswig-Holstein-HausSeit dem 27. Oktober 2012 wird im Schleswig-Holstein-Haus die Geschichte der Stiftung Mecklenburg unter dem Titel „Hin und Weg nach Mecklenburg. Geschichte und Gegenwart einer Stiftung“ für Besucherinnen und Besuchern nacherlebbar gemacht.

Mit der Neueröffnung am 20.03.2014 wird diese Ausstellung um die Präsentation „Mecklenburg – so fern – so nah“ mit einer breiten Auswahl aus der Stiftungssammlung ergänzt.

 

Die ständige Ausstellung der Stiftung Mecklenburg gibt Einblick in die seit 1973 zusammengetragene Sammlung.

Dauerausstellung Mecklenburg, so fern - so nahUnter dem Stichwort „Literatur“ werden mecklenburgische Schriftsteller präsentiert. Vorgestellt wird hier auch der in Rostock geborene Grafiker Adolf Jöhnssen, der u. a. Werke John Brinckmans illustrierte und dessen Nachlass sich im Besitz der Stiftung Mecklenburg befindet.

Die Landschaft Mecklenburgs hat viele einheimische und auswärtigeMalerinspiriert. Die in Ahrenshoop und Schwaan entstandenen Künstlerkolonien künden davon. Die Ausstellung macht mit bedeutenden Vertreter*innen der mecklenburgischen, aber auch deutschen Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts vertraut.

Mecklenburg war und ist Agrarland. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Zeugnisse ländlicher Kultur in unterschiedlicher Form in der Sammlung vertreten sind. Bäuerliche Trachten haben dabei einen besonderen Reiz.

Die Geschichte Mecklenburgs war vom Mittelalter bis ins 20. Jh. wesentlich vom Adel geprägt, der (groß-)herzoglichen Familie mit ihren verschiedenen Zweigen einerseits und den gutsbesitzenden adligen Familien andererseits. Überliefert sind verschiedene Zeugnisse höfischer Kultur oder Bauten, die Mecklenburg bis heute prägen: Schlösser und Herrenhäuser. Dieser Aspekt der Landesgeschichte wird in zwei eigenen Themenräumen anschaulich.

Mecklenburg war und ist es bis heute; Sehnsuchtsobjekt der Auswanderer, Verjagten, Geflohenen. Diese versuchten die Erinnerung an die Orte ihrer Jugend, einer nicht selten verklärten Vergangenheit in Bildern oder anderen Erinnerungsgegenständen zu bewahren. So ist unter dem Dach der Stiftung Mecklenburg auch ein umfangreicher Bestand an historischen Ansichten und andere Objekte, die die Geschichte mecklenburgischer Städte illustrieren, zusammengekommen. Hier werden neben den fürstlichen Residenzstädten, die damaligen Seestädte Wismar und Rostock sowie die vielen kleinen Landstädte in Szene gesetzt.