Dauerausstellung im Schleswig-Holstein-Haus

Dauerausstellung im Schleswig-Holstein-Haus

 

Dauerausstellung Mecklenburg, so fern - so nahUnter dem Stichwort „Literatur“ werden mecklenburgische Schriftsteller präsentiert. Vorgestellt wird hier auch der in Rostock geborene Grafiker Adolf Jöhnssen, der u. a. Werke John Brinckmans illustrierte und dessen Nachlass sich im Besitz der Stiftung Mecklenburg befindet.

Die Landschaft Mecklenburgs hat viele einheimische und auswärtige Maler*innen inspiriert. Die in Ahrenshoop und Schwaan entstandenen Künstlerkolonien künden davon. Die Ausstellung macht mit bedeutenden Vertreter*innen der mecklenburgischen, aber auch deutschen Kunstgeschichte des 19. und 20. Jh. vertraut.

Mecklenburg war und ist Agrarland. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass verschiedenste Zeugnisse ländlicher Kultur in der Sammlung vertreten sind. Bäuerliche Trachten haben dabei einen besonderen Reiz.

Die Geschichte Mecklenburgs war bis ins 20. Jh. wesentlich vom Adel geprägt, von der (groß-)herzoglichen Familie mit ihren verschiedenen Zweigen ebenso wie von gutsbesitzenden adligen Familien. Schlösser und Herrenhäuser prägen das Land als Überreste dieser Zeit bis heute. Dieser Aspekt Mecklenburgs wird in zwei eigenen Themenräumen anschaulich.

Mecklenburg war und ist es bis heute: Sehnsuchtsziel der Ausgewandeten, Verjagten, Geflohenen. Diese versuchten die Erinnerung an die Orte ihrer Jugend, einer nicht selten verklärten Vergangenheit in Bildern oder anderen Erinnerungsgegenständen zu bewahren. So ist unter dem Dach der Stiftung Mecklenburg auch ein umfangreicher Bestand an historischen Ansichten und andere Objekte zusammengekommen, die die Geschichte mecklenburgischer Städte illustrieren. Hier werden neben den fürstlichen Residenzstädten, die einstigen Seestädte Wismar und Rostock sowie die vielen kleinen Landstädte in Szene gesetzt.