Was gibt es Neues?

Projekte unserer Kooperationspartner

Hans-Fallada-Konferenz im Juli 2018

Die 7. Internationale Hans-Fallada-Konferenz findet vom 17. bis 19. Juli 2018 auf dem Fallada-Anwesen in Carwitz statt. Zuhörer sind herzlich willkommen. Das Thema lautet: “Zwischen Dokument und Fiktion. Kriegserfahrungen und literarische Formen im 20. Jahrhundert.” Im Anschluss an die Konferenz finden die 28. Hans-Fallada-Tage statt.

Programm der 28. Hans-Fallada-Tage 2018

 
 

Buchlesung des Literaturzentrums Neubrandenburg zum Brigitte-Reimann-Jahr

21. Juli 2018, 20.00 Uhr
Latücht, Große Krauthöferstr. 16

„Post vom schwarzen Schaf“
Brigitte Reimanns Briefwechsel mit ihren Geschwistern 1960-1972
Lesung mit David C. Bunners, Sandra Maria Fronterré und Christine Schmidt

Brigitte Reimann wollte immer über ihre Geschwister schreiben. Deren Konflikte, Reibungen, Energie schienen ihr symptomatisch für die junge Generation, die sich in den 60er Jahren aufmachte, ihre Ideale umzusetzen. Weil kaum jemand damals Telefon hatte, gingen Briefe zwischen Rostock, Hoyerswerda und Hamburg hin und her: Ermutigungen, Beichten, „Weiberkram“. Besonders mit Lutz, der in den Westen geflohen war, stritt sie erbittert über Politik. Am Ende ihres Lebens, als sie sich ironisch als „schwarzes Schaf“ der Familie sah – kinderlos, krebskrank, der Roman unvollendet -, waren es die Geschwister, die ihr Mut machten. Nun fügen sich die unzähligen Briefe der Brüder und Schwestern zu einem deutsch-deutschen Familienroman, in dessen Zentrum eine außergewöhnliche Schriftstellerin steht.

Eintritt 10,00 Euro/ erm. 8,00 Euro

Information und Anmeldung: 0395/5719180 oder per Mail an: info@literaturzentrum-nb.de

 
 
Abenteuer 1900: Eine Zeitreise mit Kaffee und Kuchen
 
Das Leben in den Schlössern und Gutshäusern der Jahrhundertwende war kein Zuckerschlecken – nicht einmal für die Herrschaft. Einen authentischen Eindruck vermittelte der ARD-Mehrteiler „Abenteuer 1900“, in dem sich Leute von heute in die Zeit vor hundert Jahren versetzen ließen. 
Die Stiftung Mecklenburg zeigt an jedem ersten Dienstag im Monat um 10 Uhr eine Folge dieser Filme. Eine Einführung vermittelt Fakten über Geschichte und Kultur des mecklenburgischen Herrenhauses. Nach dem Film lädt das Café Rothe bei Kaffee und Kuchen dazu ein, sich gemeinsam über das Gesehene und eigene Familiengeschichten auszutauschen. Wie wurde früher gekocht und saubergemacht? Wie kleidete man sich, wie ging es in der Schulstube und auf Reisen zu? 
Die Stiftung Mecklenburg lädt am kommenden Dienstag zum Besuch der Veranstaltung in ihre Ausstellungsräume ein. Zugang ist über den Eingang der Geschäftsstelle in der Schliemannstraße 2 (neben der Buchhandlung „littera et cetera“). Der Eintritt beträgt inklusive eines Gutscheins für das Café Rothe 8,50 Euro. Um Anmeldung unter Telefon 0385.500 77 82 wird gebeten. Die Ausstellungsräume sind barrierefrei zu erreichen. 
 
Foto: Das Herrenhaus – Mikrokosmos der Ständegesellschaft. Repro: Stiftung Mecklenburg. Foto: Atelier Mencke, um 1875 
 
Älteres

20. Juni, 19 Uhr: Buchvorstellung im Kreismuseum Herzogtum Lauenburg, Domhof 12, 23909 Ratzeburg

Reno Stutz: Die Stiftung Mecklenburg. Seit 45 Jahren aktiv für das mecklenburgische Kulturerbe

 
 
 

1. Juni 2018: 45. Stiftungsgründungsjubiläum

Ab 15.15 Uhr großes Fest im Schleswig-Holstein-Haus
Kommen Sie zu unserem Nachmittag der Offenen Tür im Schleswig-Holstein-Haus: 2018.05.16_Medieninfo_Stiftung_Mecklenburg_feiert_Jubilaeum[2]
 
 

25. Mai 2018: Mecklenburg im Ersten Weltkrieg, Symposium zum Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren

Schleswig-Holstein-Haus, Saal, Beginn: 09:30 Uhr
Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Landeszentrale für politische
Bildung

21. Mai 2018: KunstOFFEN – Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung „Porträts aus Mecklenburg“

Vorausblick: Kuratorenführung: KunstOFFEN am 21. Mai 2018, 12.00 Uhr

21. April 2018: Fachtagung für Ortschronistinnen und -chronisten in Güstrow

Kreistagssaal, Güstrow

2018.04.21_Programm_Ortschronistentagung_Stiftung_Mecklenburg

3. Mai 2018, 18.00 – 21.00 Uhr: Dokumentarfilme aus Mecklenburg

Schleswig-Holstein-Haus, Saal, Regisseur: Dieter Schumann 

13. Mai 2018: Freischaltung des Vorpommernteils im Virtuellen Landesmuseum

Darß-Museum Prerow, 11 Uhr 

25. März 2018, 11.30 Uhr: Mecklenburger im Porträt: Ausstellungseröffnung

Schleswig-Holstein-Haus, Gartensalon, Ausstellungsräume

28. Februar, 19:00 Uhr, Mit Galafrack und Degen: Neuerwerbungen der Stiftung Mecklenburg

Schleswig-Holstein-Haus, in den Räumen der Stiftung

Führung durch die Dauerausstellung zur Präsentation neuer Inhalte und des Audioguides

29. Januar 2018 Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz:Gedankenaustausch zur Zukunft des Schlossareals Neustrelitz
9.30 Uhr Einlass
10.00 Uhr Begrüßung und Einführung

PROGRAMM: 20180129 Tagesordnung

Kontakt unter: schloss-areal-neustrelitz@stiftung-mecklenburg.de

13.12.2017, 18.00 Uhr, Universität Greifswald, Institut für Amerikanistik, Raum 23, Steinbeckstr. 15, 17489 Greifswald: Vortrag von Sandra Lembke zu Otto Goritz, Sänger zwischen Mecklenburg und New York
08.12.2017, 18.00 Uhr, Stiftung Mecklenburg: Vortrag von Sandra Lembke zu Otto Goritz, Sänger zwischen Mecklenburg und New York
28.11.2017, 19.00 Uhr IHK Neubrandenburg: Vortrag von Sandra Lembke zu Otto Goritz, Sänger zwischen Mecklenburg und New York
 
30.11.2017, 19.00 Uhr, Schleswig-Holstein-Haus: Buchlesung mit Henry Gawlick zu mecklenburgischen Weihnachtsbräuchen im Schleswig-Holstein-Haus, Schwerin
 
18.11.2017, ab 9.30Uhr: Fachtagung für Ortschronistinnen und Ortschronisten in Grevesmühlen
Impression vom Abendvortrag (17.10.2017) Scheuersand und Schnürkorsett – wie Frauen lebten und litten


Die  Stiftung Mecklenburg

Im Jahr 1973 wurde die Stiftung Mecklenburg durch Mitglieder der Landsmannschaft Mecklenburg gegründet. Sie ist eine rechtsfähige Institution privaten Rechts.

Unsere Ausstellungs-, Veranstaltungs- und Geschäftsräume finden Sie im Schleswig-Holstein Haus in der Schweriner Schelfstadt.

Von 1986 bis 2009 hatte die Stiftung ihren Sitz auf der Domhalbinsel in Ratzeburg; die Halbinsel gehörte mehr als 200 Jahre zu Mecklenburg-Strelitz.
In Jahren der deutschen Teilung war es das Kernanliegen der Stiftungsarbeit, die Erinnerung an das für viele nicht mehr erreichbare Land Mecklenburg wachzuhalten. Das Bundesland Schleswig-Holstein engagierte sich stark für dieses Anliegen.

Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin
Schleswig-Holstein-Haus in Schwerin. Foto: Gerald Freyer

Durch das Zusammentragen von Erinnerungsstücken an die Heimat erwuchs in der Stiftung eine Sammlung mecklenburgischen Kulturerbes, die neben Gemälden, Büchern und Trachten, auch Gutshausmobiliar, Postkarten u.a. umfasst. Die Sammlung wird durch gezielte Erwerbungen und Schenkungen laufend erweitert. Die Förderung der Mecklenburger Identität durch Sammlung, Erhalt, Pflege und Vermittlung mecklenburgischen Kulturguts ist Satzungszweck der Stiftung Mecklenburg.

Zu den Veranstaltungsangeboten der Stiftung zählen u.a. Fachtagungen für Ortschronisten und -chronistinnen. Am Stiftungssitz bietet eine Dauerausstellung einen Überblick „In einer Stunde durch 300 Jahre Landesgeschichte“. Daneben werden wechselnde Sonderausstellungen geboten. Für eine Ausleihe stehen drei Wanderausstellungen zur Verfügung. Dei Stiftung veröffentlicht Publikationen zur Landesgeschichte und Landeskunde sowie nützliche Materialien, u. a. zum Lernen der Niederdeutschen Sprache. Ein wichtiger Teil unserer Arbeit sind pädagogische Angebote für Kinder.

Im Internet betreibt die Stiftung ein virtuelles Museum zur Landesgeschichte Mecklenburgs: www.landesmuseum-mecklenburg.de

Im Mai 2007 beschloss der Stiftungsrat den Umzug der Stiftung Mecklenburg aus dem Haus Mecklenburg in Ratzeburg nach Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2009 ist die Stiftung Mecklenburg in der Landeshauptstadt Schwerin ansässig. Einen chronologischen Überblick zur Geschichte der Stiftung Mecklenburg finden Sie hier.