Wanderausstellungen

Die Stiftung Mecklenburg bietet und unterstützt neben einigen langfristigen Ausstellungsprojekten auch Wander- und Wechselausstellungen, die gebührenfrei zur Präsentation als Leihgabe zur Verfügung stehen. Nehmen Sie gern einfach zu uns Kontakt auf.

Herrenhäuser in Mecklenburg im Wandel der ZeitenDie Stiftung Mecklenburg besitzt eine ca. 200 Fotografien umfassende Sammlung von Gebäudeabbildungen, v.a. Gutshäuser, angefertigt im späten 19. Jahrhundert durch das Hamburger Atelier August Mencke.

Mit einer Auswahl (ca. 50 Stück) zeigt die Ausstellung die Gutsanlagen im Wandel der Zeit.
Die historischen „Mencke-Fotos“ werden dabei in den Kontext aktueller Fotografien und inhaltlicher Erläuterungen gestellt.
Ziel ist es, Prozesse darzustellen, die aufzeigen, wie die Kulturlandschaft Mecklenburgs durch diese Häuser geprägt wurde, welchen Stellenwert sie heute innehaben.

Die Austellung entstand in Zusammenarbeit mit Professorin Dr. Ing. Sabine Bock, Schwerin und dem Verlag von Thomas Helms, Schwerin, vom dem auch die aktuellen Fotos stammen.

Sie war bisher u.a. zu sehen in: Mirow, Neustrelitz, Ratzeburg, Schwerin, Teterow, Waren, Vogelsang und Rostock.
In Ulrichshusen wird sie als ständige Ausstellung open air gezeigt.

Die 30 Banner (120 x 60 cm) umfassende Ausstellung kann ohne Leihgebühr über die Geschäftsstelle ausgeliehen werden.

Die Ausstellung wird durch eine Broschüre unter dem gleichen Titel ergänzt, die mit der Ausstellung zur Verfügung gestellt bzw. jederzeit aus dem Publikationsangebot gegen ein Entgelt von 2 Euro zzgl. Porto bestellt werden kann.

Wanderausstellung Kunst der Stiftung MecklenburgDie Ausstellung mit Kunstwerken der Stiftung Mecklenburg wurde seit 2009 in Schwerin, Güstrow, Ratzeburg und Neustrelitz gezeigt.
Mit der Präsentation wird ein Einblick in die Kunstsammlung der Stiftung gegeben.

Sie verfügt über einen umfangreichen Bestand von Gemälden, Zeichnungen, Grafiken und Aquarellen.

Wanderausstellung Kunst der Stiftung MecklenburgDie Kunstwerke wurden durch Schenkungen und Kauf zusammengetragen. Dazu gehören auch größere Werkkonvolute von Karl Christian Klasen, dem Reuter-Illustrator Adolf Jöhnsson oder dem Schweriner Maler Wilhelm Facklam.
Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von etwa 50 im 19. und 20. Jahrhundert entstandenen Werken, die die Besonderheiten der mecklenburgischen Kunstlandschaft darstellen.

Wanderausstellung Kunst der Stiftung MecklenburgVertreten sind u. a. Carl Malchin, Franz Bunke, Egon Tschirch, Thuro Balzer, Erich Wegner, Karl Christian Klasen, Jorg Brücke. Außerdem werden Werke gebürtiger Mecklenburger gezeigt, die wie Tisa von der Schulenburg und der international hoch geschätzte Günther Uecker nach 1945 außerhalb ihres heimatlichen Landstrichs wirkten, weil die politischen Verhältnisse in der DDR ihrem Lebens- und Schaffensbedürfnis nicht gemäß waren.

Die Ausstellung wurde von Dr. Katrin Arrieta, Rostock, kuratiert.

Eine Ausstellung der Stiftung Mecklenburg und der Landeszentrale für Politische Bildung M-V

Konzeption, Texte, Bildauswahl: Brit Bellmann, Schwerin
Layout, Gestaltung: k5design Karen Köthner, Wismar

Etwa eine Million Deutsche, die in Folge des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat in Südost- und Osteuropa verlassen mussten, verschlug es nach Mecklenburg und dem verbliebenen Teil Pommerns westlich der Oder. Mehr als ein Drittel von ihren waren Kinder. Wie erlebten sie ihre Ankunft und Aufnahme? Wie gestaltete sich Kindheit in fremder Umgebung in der unmittelbaren Nachkriegszeit? Was konnte die Aufnahmegesellschaft unter dem Diktat der Neuordnung nach sowjetischem Vorbild für diese Kinder leisten? Viele Zeitzeugen haben, in fortgeschrittenem Alter oft auch schriftlich, über ihr Schicksal berichtet. Auf der Basis von Gesprächen und Berichten, neuerer Literatur und Quellen gibt die Ausstellung Einblick in Kindheiten, die von Hunger und Verlust, Mangel und schwerer Arbeit geprägt waren. Gerade in Mecklenburg und Vorpommern, wo das Schicksal der Vertreibung fast jeden zweiten Einwohner betraf, ist die Erinnerung trotz jahrzehntelangen Schweigens unter sozialistischen Verhältnissen noch heute sehr präsent. Kinder auf der Flucht – das ist immer noch ein hochaktuelles Thema. Die Folgen, das zeigen die Erfahrungen Befragter, wirken lebenslang.

Themen:

  • Nationalstaat und Minderheiten
  • Frieden? Deutschland am Ende des Zweiten Weltkrieges
  • Aufnahmeland Mecklenburg
  • Kein Hüsung: Wohnungsnot, Notlösungen
  • Lagerleben: Quarantäne- und Wohnlager
  • Neue Wurzeln im eigenen Boden: Vertriebene und Bodenreform
  • Rettet das Kind!
  • Die Schule beginnt
  • Massenhaft allein: Waisen und unbegleitete Kinder
  • Jugendliche ohne Familie
  • Die Ungewollten: Vergewaltigungen und die Folgen
  • Gesuchte Kinder: das Wirken der Suchdienste und eine Geschichte mit gutem Ende
  • Die Kinder aus Ostpreußen
  • Plötzlich ist alles wieder da: die Erinnerung lebt weiter

Aus dem Gästebuch:

„Bitte an alle Lehrer: eine Stunde mit euren Schülern hier gemeinsam verbringen.“
Familie Hesse, 29.01.2019

„Es fällt nicht leicht, die Ausstellung detailliert zu betrachten. Trotzdem ist sie nützlich – und notwendig.“
H. Bomke

„Unendlich emotional und berührend – auch wenn man, wie ich, kein Flüchtlingskind ist…“
R. Widermann, 05.02.2019

„Unabhängig von Mecklenburg sollte diese Ausstellung bundesweit gezeigt werden. Liest man sich alles durch, fühlt man mit den Zeitzeugen mit. Ein gelungenes Projekt!“
A. Gerwitz, Sohn jüdischer Emigranten, geboren in Moskau, Urenkel zweier gefallener Rotarmisten. 01.03.2019

„Danke für diese mutige und eindrückliche Ausstellung und besonders für den Bezug zur gegenwärtigen Situation!“
S. Wegner, 03.03.2019

„Eine informative und zutiefst berührende Ausstellung… Je älter ich werde, desto mehr erahne ich, wie sehr Heimatlosigkeit durch Flucht und Vertreibung das gesamte Leben prägt und auch uns folgende Generationen beeinflusst. Kein Hüsung – was das alles bedeutet! Gestern wie Heute. DANKE für das Erinnern.“
R. Irene Lindner, 10. März 2019

Technische Angaben:

Die Ausstellung umfasst 15 Bild- und Texttafeln und eine Impressumstafel.
Sie besteht aus 16 leicht aufstellbaren Rollups (85 x 210 cm) in Tragetaschen.
Die Ausstellung kann gebührenfrei über die Stiftung Mecklenburg in Schwerin entliehen werden.
Auf Wunsch kann über das Gestaltungsbüro k5design in Wismar ein pdf für Flyer oder Plakat zur Verfügung gestellt werden.
Die Kosten für die Gestaltung mit den eigenen Ausstellungsdaten und die Druckkosten trägt der Leihnehmer.
Die Kosten für Versicherung und Transport trägt der Leihnehmer.
Der Transport muss durch den Leihnehmer sichergestellt werden.

Wanderausstellung Virtuelles Landesmuseum 1Am 27. März 2015 fand die Eröffnung unserer Wanderausstellung zum Virtuellen Landesmuseum Mecklenburg im Kreisagrarmuseum in Dorf Mecklenburg statt.

Dort informierte eine große Messewand über das Projekt zur Geschichte Mecklenburgs.
Ein integrierter Touchscreen erlaubt dem Besucher das Entdecken des virtuellen Museums vor Ort und veranschaulicht die einfache Bedienung des Internetprojekts.
Besonders spannend war der direkte Vergleich zwischen den originalen Exponaten des Kreisagrarmuseums und deren drehbaren Aufnahmen im virtuellen Museum.

Wanderausstellung Virtuelles Landesmuseum

Die Wanderausstellung soll reihum in allen 30 bislang am Projekt beteiligten Museen zu sehen sein.

Zwei Museen in einem – ein ganz besonderes Angebot!