Neue Broschüre zum Martensmannbrauch

Ein lebendiger Brauch nachbarschaftlicher Freundschaft

Zum 30. Jahrestag des wiederbelebten Martensmannbrauchs veröffentlicht die Stiftung Mecklenburg eine Broschüre zu diesem mit dem Martinstag im November verbundenen Brauch.
Die Tradition der jährlichen Lieferung eines Fasses Most (heute Wein) durch einen aus Lübeck nach Schwerin entsandten Martensmann lässt sich bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückverfolgen. Sie nahm vermutlich bereits im Mittelalter ihren Anfang.
Der Brauch, der eine gute Nachbarschaft zwischen Lübeck und Mecklenburg festigen sollte, wurde im Jahre 1817 eingestellt. Nach rund 175 Jahren Unterbrechung nahm er am 10. November 1991 auf Initiative der Stiftung Mecklenburg einen Neuanfang.
Der jährliche Zug des Martensmanns von Lübeck über Schönberg und Rehna nach Schwerin ist im März 2020 in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden, wofür sich insbesondere der Landkreis Nordwestmecklenburg eingesetzt hat.

Die durch den Rostocker Historiker Dr. Reno Stutz verfasste Broschüre ist zum Preis von 2,00 Euro bei der Stiftung Mecklenburg bestellbar.

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