Sonderausstellungen im Schleswig-Holstein-Haus

03.06.2017 bis 27.08.2017 in unseren Räumen im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin (Eingang Puschkinstraße 12)
 
Wie ein Prisma spiegelt die grafische Sammlung der Stiftung Mecklenburg vielfältige künstlerische Positionen seit dem frühen 20. Jahrhundert.
Die Ausstellung legt erstmals in der Stiftungsgeschichte den Fokus auf das Schaffen von Künstlerinnen, die mit Mecklenburg verbunden waren oder sind.

Anna Saur und Helene Dolberg vertreten jene Generation, der die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war. Tisa von der Schulenburg hielt mit
Rohrfederzeichnungen die Kriegs- und Nachkriegsjahre eindringlich fest. Künstlerinnen wie Inge Jastram, Antje Fretwurst-Colberg oder Britta Matthies
prägen das gegenwärtige künstlerische Gesicht des Landes mit. Kurator der Ausstellung ist Peter Möller, Rastow.   

Augenblick! Grafik von Künstlerinnen in und aus Mecklenburg aus dem Bestand der Stiftung Mecklenburg
Ausstellungseröffnung mit Kuratorenführung durch Peter Möller, 02. Juni 2017, 17 Uhr, Eintritt: 3 Euro
Eintritt: 3 Euro
Gruppenführung auf Anfrage

 

Synopsien von Rudolf GahlbeckRudolf Gahlbeck (1895 – 1972) schuf neben seiner Lehrtätigkeit ein großes grafisches und malerisches Werk.

Eine besondere Werkgruppe stellen die „Synopsien“ dar, die Gahlbeck um 1925 schuf. Zu dieser Zeit begann er, selbst mit der Fähigkeit zur audiovisuellen Synästhesie ausgestattet, sich mit der Farbe-Ton-Forschung zu beschäftigen. Die unwillkürliche Verbindung von sehender und hörender Wahrnehmung nutzte er zur bildnerischen Darstellung von Musik. Mehr als 20 seiner „Synopsien“ werden nun in einer Ausstellung der Stiftung Mecklenburg im Schleswig-Holstein-Haus gezeigt.

 

Ein Audioguide ermöglicht es, zu einzelnen Bildern das passende Musikstück zu hören. Die Ausstellung wird bis zum 28. Mai gezeigt.