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Präsentation am 29.06.2026

   


Wie wählte einst mein „Dorf“? – Historische Wahlen in Mecklenburg 
Präsentation eines neuen digitalen Wahltatlas (1919 – 1932) mit Diskussionsrunde

wann: 29. Juni, 18:00 Uhr
wo: Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstr. 12, 19055 Schwerin

Wie entwickeln sich demokratische Wahlen?
Und was können historische Wahldaten über die Gegenwart verraten?

Diese Fragen stehen am 29. Juni 2026 im Zentrum einer gemeinsamen Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung M-V und der Stiftung Mecklenburg. Auf dem Programm, steht zunächst die Präsentation eines neu entwickelten digitalen Atlas zu den Landtagswahlen in Mecklenburg-Schwerin zwischen 1919 und 1932.
Dr. Martin Buchsteiner und Paula Fritsche von der Universität Greifswald zeigen, wie sich die regionale Wahllandschaft in den Jahren der Weimarer Republik verändert hat und wo es Kontinuitäten gab. Der digitale Wahlatlas wird am Schluss der Veranstaltung freigeschaltet. Er ist dann über das Virtuelle Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern sowie über die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern allgemein zugänglich (www.landesmuseum-mv.de, www.lpb-mv.de).

Im Anschluss an die Präsentation diskutieren Experten aus der Politikwissenschaft zentrale Thesen, die sich aus den Daten und ihrer Aufbereitung ergeben. Prof. Hubertus Buchstein, Prof. Wolfgang Muno, Prof. Jochen Müller und Dr. Steffen Schoon fragen nach der Aussagekraft für heutige Entwicklungen. Sie nehmen aktuelle Wahlen und politische Dynamiken in Mecklenburg-Vorpommern in den Blick, betrachten Wahlen im Spannungsfeld zwischen Legitimation und Kritik und diskutieren auch über mögliche Alternativen demokratischer Partizipation.
Moderiert wird die Runde durch Jochen Schmidt.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter: info@stiftung-mecklenburg.de.