Hans Fallada

Familienbilder

Ausstellungszeitraum 09. März bis 19. Juni 2022

Im Zentrum der Sonderausstellung steht die Verwandtschaft eines der bedeutendsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.

Die von der Hans-Fallada-Gesellschaft e.V. erarbeitete Ausstellung schöpft aus den Beständen des Hans-Fallada-Archivs in Carwitz.
Sie rückt Erinnerungen, Briefe und Fotos in den Mittelpunkt.
In Kombination mit umfangreichen Recherchen in weiteren Archiven und Sammlungen entstand das Porträt einer bürgerlichen Familie für die Zeit von der Mitte des 16. Jahrhunderts bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges.

Foto: Hans Fallada um 1930. © Hans-Fallada-Archiv Carwitz

 

Die Werke des 1893 in Greifswald geborenen Hans Fallada (Rudolf Ditzen), der 1947 in Berlin starb, begeistern bis heute ein großes Publikum.
Die Neuverfilmung seines letzten Romans „Jeder stirbt für sich allein“ sorgte vor wenigen Jahren für Aufsehen, und wenn Eltern aus den „Geschichten aus der Murkelei“ vorlesen, spitzen Kinder noch immer die Ohren. „Wie aber bestehe ich vor Dir, sehr liebe Verwandtschaft –?“, fragte sich Fallada, der in seinem Leben immer wieder schwere Krisen durchlief.
Mit Blick auf seine Familie empfand er sich als „ein Glied in einer unendlichen Kette“.

Die Ausstellung ist täglich (außer montags) von 11 bis 18 Uhr zu sehen – im Schleswig-Holstein-Haus, Puschkinstraße 12, 19055 Schwerin.

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