Nur noch bis 15. Oktober: „Heimat Amerika“

Fotos von Walter Hinghaus und Harry Hardenberg

2. September bis 15. Oktober 2017 in der Stiftung Mecklenburg

Di – So 11 – 18 Uhr

Eintritt: 3 Euro

Die wohl populärste Schilderung einer mecklenburgischen Auswandererkarriere verfasste Johannes Gillhoff 1917. In Briefen in seine alte Heimat erzählt „Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer“ vom Leben in der Neuen Welt. Als Quellen dienten Gillhoff die Briefe des 1868 nach Amerika ausgewanderten Tagelöhners Carl Wiedow (1847–1913). Die Nachfahren von Carl Wiedow leben noch heute in Iowa. Walter Hinghaus und Harry Hardenberg, beide Fotografen aus M-V, haben sich 1997 auf den Weg zu ihnen gemacht. Die fotografischen Ergebnisse dieser Reise zeigt die Ausstellung.

Walter Hinghaus (* 1941 in Neubrandenburg) ist Diplom-Fotograf und Mitbegründer des MV-Foto e. V. in Schwerin. Über Jahrzehnte hat er eine umfangreiche fotografische Sammlung über M-V erstellt. 2001 erhielt er den Kulturpreises des Landes M-V (Förderpreis).

Harry Hardenberg (* 1935 in Stralsund) lebt als freischaffender Fotograf in seiner Heimatstadt. 1993 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität Greifswald. Er unternahm zahlreiche Studienreisen und war mit seinen Werken an über 120 Büchern beteiligt.

 

Vortrag und Lesung mit Hartmut Brun, Polz:

Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer

4. September 2017, 18.30 Uhr

Stiftung Mecklenburg (im Schleswig-Holstein-Haus), Eingang Puschkinstr. 12, 19055 Schwerin

Vor 100 Jahren erschien der Roman „Jürnjakob Swehn, der Amerikafahrer“. Hartmut Brun spricht über Leben, Werk und Wirkung des Autors Johannes Gillhoff und liest aus dessen Büchern. Eine Kooperation mit der Gillhoff-Gesellschaft

Eintritt: 5 Euro