Wiederentdeckung des Werks der Komponistin Sophia Westenholz

Anlässlich des 260. Geburtstages der Komponistin Sophia Westenholz präsentiert die Stiftung Mecklenburg eine neue Notenausgabe.

am 8. Juli 2019 um 17 Uhr
im Konservatorium „Johann Wilhelm Hertel“,
Puschkinstraße 13, 19055 Schwerin

Dr. Reinhard Wulfhorst wird aus dem Leben der Komponistin berichten, das sich im Spannungsfeld zwischen großer künstlerischer Anerkennung und (durchaus auch handgreiflichem) Mobbing durch männliche Kollegen bewegte.

Der beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ ausgezeichnete Pianist Stefan Möbius spielt Ausschnitte aus den Klavierwerken von Sophia Westenholz.

Eleonore Maria Sophia Westenholz war eine herausragende Vertreterin der mecklenburgischen Musiktradition, die zu Unrecht weitgehend vergessen ist. 1759 in Neubrandenburg geboren, wirkte sie nach einer Ausbildung in Schwerin als Sängerin, Pianistin, Komponistin und Pädagogin am herzoglichen Hof in Ludwigslust.

Ihre Klavierkompositionen lagen bislang unveröffentlicht in Bibliotheken in Schwerin, Hamburg und Brüssel. Der Schweriner Musikverlag Edition Massonneau hat sie nun mit Unterstützung der Stiftung Mecklenburg in Kooperation mit dem Förderverein Schloss Ludwigslust publiziert. Die Werke reichen von leichten Walzern über salonhaftunterhaltsame Sonatinen bis hin zu zwei gewichtigen Sonaten in Moll, die es an Modernität mit denen Beethovens aufnehmen.

Der Eintritt ist frei.